Presse

Kölnische Rundschau am 05.11.2009

über „Loriots Dramatische Werke“

Lachen über Erwin Lindemann

„Ich heiße Erwin Lottemann und bin Rentner. Und in 66 Jahren fahre ich nach Island und da mache ich einen Gewinn von 500 000 Mark und im Herbst eröffnet dann der Papst mit...“

RÖSRATH-FORSBACH. „Ich heiße Erwin Lottemann und bin Rentner. Und in 66 Jahren fahre ich nach Island und da mache ich einen Gewinn von 500 000 Mark und im Herbst eröffnet dann der Papst mit meiner Tochter eine Herren-Boutique in Wuppertal.“Wer sich daran gern erinnert und darüber immer noch herzhaft lachen kann, der darf sich freuen. Denn der legendäre Lottogewinner „Erwin Lindemann“ aus der Feder Loriots feiert in Forsbach ein Bühnen-Comeback.

„Loriots dramatische Werke“ heißt die Aufführung des Rösrather Ensembles „Bühne 11-hundert“, die am kommenden Samstag im Saal der Gaststätte „Whisky Bill“ Premiere feiert. Gezeigt werden viele unvergessene Sketche wie „Die Jodelschule“ („Holleri du dödl di, diri diri dudl dö.“), Mutters Klavier („Ein Klavier, ein Klavier, Mutter wir danken Dir“) und die aufregenden Erlebnisse der „Familie Hoppenstedt“. Und natürlich jener zerstreute Rentner Erwin Lindemann, der in Loriots Fernsehserie einst von Heinz Meier verkörpert wurde.

Auf der Bühne des Whisky-Bill wird diese Figur von Wolfgang Wasser verkörpert. Er ist zugleich Regisseur des 15-köpfigen Ensembles, dass sich bereits seit dem Frühjahr intensiv auf die Premiere vorbereitet. „Die Kleinkunstbühne des Whisky Bill passt perfekt zu den Loriot-Szenen“, findet Wasser. Bewusst haben die Darsteller darauf geachtet, die Szenen des großen Meisters nicht bis in kleinste Detail zu kopieren, so der Regisseur: „Wir bemühen uns, auch eigene Varianten einzubauen“. Wie beispielsweise bei Loriots „Bundestagsrede“, die von den „11-hundertern“ als Rösrather Stadtratrede präsentiert wird. „Schließlich ist Loriot kein Denkmal, an dem man nicht kratzen kann“, sagt Wasser. Dennoch gehen die Rösrather Theaterfreunde mit respektvoll an die Werke des großen Meisters. „An den Dialogen können wir natürlich nicht viel ändern, sonst würden sie nicht funktionieren“, weiß Wasser.

Eine legendäre Rolle übernimmt auch der 13-jährige Konstantin. „Dicki Hoppenstedt“ heißt das dicke freche Kind, von dem früher keiner so genau wusste ob es eigentlich Junge oder Mädchen ist. In dem Sketch „Der Vertreterbesuch“ („Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann“) muss Dicki nichts weiter tun, als stumm ein Staubsaugerteil von der Sessellehne zu schieben. „Dennoch ist es ganz schön schwierig, die ganze Zeit nichts zu sagen“, gesteht Konstantin. Vor der Premiere proben die Darsteller deshalb jetzt sogar täglich.

Was dann am Samstag zu sehen sein wird, können die Besucher hautnah miterleben. Denn gewisse Abläufe und Rollenwechsel werden die Darsteller vor den Augen des Publikums absolvieren. „Und zudem wird es noch die eine oder andere Überraschung geben“, verspricht Wasser.

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Kölner Stadt-Anzeiger - rhein-berg-online.de am 04.11.2009

über „Loriots Dramatische Werke“

Klassischer Loriot mit neuen Gesichtern

Die Bühne 11-hundert bringt die Komik von 15 Szenen von Loriot in den Whisky Bill nach Rösrath. 12 Schauspieler beteiligen sich an den überwiegend ausgewählten Familiengeschichten - die Zuschauer erwartet ein fröhlicher Abend.

RÖSRATH - Mann und Frau wollen ins Konzert, eigentlich müssten sie los, aber der Mann (Stefan Backhausen) liest Zeitung und die Frau (Jutta Fritz) lackiert ihre Fingernägel. Die Frau macht weiter, weil der Mann noch beschäftigt sei, dieser antwortet spiegelbildlich. Als der Mann schließlich aufbrechen will, bekommt er zu hören: „Willst du, dass deine Frau heute Abend einigermaßen hübsch aussieht?“ Auf sein Ja folgt: „Dann hetz' mich nicht!“ Beide Partner steigern sich in die Auseinandersetzung - bis zu der berühmten Schlussfolgerung: „Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen.“

Mit der Szene „Aufbruch“ startet die Bühne 11-hundert ihr neues Programm „Loriots Dramatische Werke“. Im Saal der Gaststätte Whisky Bill in Forsbach zeigen die zwölf Darsteller 15 Szenen des berühmten Satirikers Vicco von Bülow alias Loriot. Die scharfsinnig beobachteten, knappen, prägnanten und dabei urkomischen Mini-Schauspiele verfehlen auch in dieser Inszenierung ihre Wirkung nicht. Ohne Schnörkel kommen Loriots Texte direkt beim Zuschauer an. Dass die Mitglieder des Rösrather Ensembles den Figuren ein Gesicht geben, zeigt, wie klassisch die Dialoge sind - unabhängig von den Darstellern Vicco von Bülow und Evelyn Hamann, mit denen sie deutsches Allgemeingut geworden sind.

Für die Rösrather Verhältnisse hat das Ensemble die Texte an einzelnen Stellen leicht abgewandelt, so heißt die Parodie einer Politikerrede nicht „Im Bundestag“, sondern „Im Stadtrat“. Darsteller Thomas Zimmermann gelingt die von Loriot karikierte Worthülsen-Produktion, die ohne jegliche Aussage auskommt.

Überwiegend hat das Ensemble aber Familiengeschichten ausgewählt, dafür spielen mehrere jugendliche Darsteller mit. „Es gab Vorbehalte auch in der Gruppe“, sagt Ensemble-Leiter Wolfgang Wasser zu der Loriot-Aufführung. Auf den Einwand, Loriots Szenen könnten für manchen Zuschauer zu sehr mit ihm und Evelyn Hamann als Darsteller verknüpft sein, antwortet Wasser mit dem Hinweis, die Sketche würden auf vielen Bühnen gespielt. Das Ensemble müsse sich „davon lösen“, die schauspielerische Umsetzung durch Loriot oder Hamann zu imitieren. Dass die Bühne 11-hundert in diesem Jahr nicht in der Aula der Freiherr-vom-Stein-Schule, sondern im Whisky Bill spielt, passt zu dem Stoff: Dieser Rahmen, der mit seinen 190 Plätzen einer Kleinkunstbühne ähnelt, entspricht den Loriot-Szenen viel eher als die eher weitläufige Aula.

Premiere ist am Samstag, 7. November, 20 Uhr. Weitere Termine: Sonntag, 8. November, 17 Uhr; Donnerstag und Freitag, 12. und 13. November, jeweils 20 Uhr. Karten bei Schreibwaren Ahlberg, Schreibwaren Eichler und in der Buchhandlung Till Eulenspiegel.

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Rösrath Erleben

über „Loriots Dramatische Werke“

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Kölner Stadt-Anzeiger rhein-berg-online

über „Fröhliche Geister“

Fröhliche Geister spuken im Schwarzlicht

Rösrath - Mit britischem Humor will die „Bühne 11-hundert“ ihr Publikum unterhalten. Das Ensemble hat sich die Komödie "Fröhliche Geister" von Noel Coward vorgenommen.

Mit britischem Humor will die „Bühne 11-hundert“ ihr Publikum unterhalten.

Rösrath - „Wir wollten nach einem ganz ernsten Stück etwas Leichtes bringen“, sagt Ensemble-Leiter Wolfgang Wasser. So hat sich die „Bühne 11-hundert“ die Komödie „Fröhliche Geister“ von Noel Coward vorgenommen. hier weiterlesen...


Rösrather Magazin

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über die Preisverleihung des „Dr. Konrad-Kraemer-Kulturpreises“ an die Bühne-11-hundert

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Urkunde des „Dr.-Konrad-Kraemer-Kulturpreises“

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